Winfried Hagenhoff

Zukunftsstudie 2021 zum disruptiven Wandel in Unternehmen

Welche Stärken brauchen Unternehmen in einer Welt im Wandel?

AAA-Advisor Gerd Bovensiepen im Beirat der Zukunftsstudie 2021

Beschleunigung und Veränderung erzeugen Chancen und Hoffnung – aber auch Unsicherheit und manchmal Angst. 2020 hat die Märkte über alle Branchen hinweg auf nicht gekannte Weise durchgerüttelt, 2021 hat ebenso disruptiv begonnen.

Die Zukunftsstudie (siehe www.zukunftsstudie.com) hat untersucht, wie Unternehmen sich auf den Wandel einstellen. Dabei hat das Team um Prof. Tim Bruysten (richtwert GmbH - ein AAA-Advisors Business Alliance Partner) auch Auswirkungen der globalen Pandemie adressiert. Aber vor allem wurde untersucht, wie der durch die dynamischen gesellschaftlichen, regulatorischen und technologischen Trends getriebene Wandel und dessen gesellschaftliche Auswirkungen - und seien sie auch teilweise von der Pandemie verdeckt - eingeschätzt werden.

Wie also stellen sich Unternehmen auf den Wandel ein? Und welche Stärken brauchen sie in einer Welt im disruptiv beschleunigten Wandel?

Über 300 Unternehmensvertreter gaben ihre ausführlichen EInschätzungen ab - mit Schwerpunkt auf Deutschland und Frankreich und mit qualitativen Stichproben-Ergänzungen aus 10 weiteren europäischen Ländern sowie 5 außereuropäischen Märkten (Nordamerika, Neuseeland, VAE). Über 70% der Befragten waren Vorstände, Inhaber, Geschäftsführung und Abteilungsleiter, alle Unternehmensgrößen sind vertreten.

Unser AAA-Advisor Gerd Bovensiepen hat gemeinsam mit Dominique Bourqui, Ph.D, Chief Academic Officer (CAO) an der Business School Lausanne, diese Studie als Beirat unterstützt. Hier einige der Insights:

  • Gut zwei Drittel aller Befragten geben an, dass sich ihr Business Modell momentan im Wandel befindet.
  • 84% sagen, dass der Markt sich unwiederbringlich verändert hat.
  • Weit über die Pandemie hinaus werden viele verschiedene Trends als sehr disruptiv wahrgenommen. Allen voran: Künstliche Intelligenz und Regulatorik.
  • Dennoch, trotz großer Herausforderungen und zahlreicher Disruptionen blicken Unternehmen mit Selbstvertrauen und optimistisch in die Zukunft: weitgehend hoffnungsvoll äußern sich 76%.
  • Vertrauensarbeit mit Blick auf die verschiedenen Stakeholder wird als einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für die nächsten Jahre gesehen. Um dem Wandel erfolgreich zu begegnen, ist Vertrauen einer, wenn nicht der relevante Wirtschaftsfaktor. Allerdings messen 41 % der Unternehmen den Erfolg ihrer vertrauensbildenden Maßnahmen gar nicht. Zudem vertrauen Führungskräfte niemandem weniger als den internen Abteilungen
  • In einer sich weiter sehr dynamisch und ausgeprägt verändernden Wirtschaft wird es zunehmend wichtiger, größtmögliche Klarheit darüber zu haben, wofür ein Unternehmen wirklich steht und was die nicht kopierbaren Elemente seiner Kultur, seiner Marke und seiner Strategie sind. Als Treiber dieser Uniqueness werden vor allem der CEO sowie die Personalabteilung gesehen.
  • Die in der Studie repräsentierten Manager reflektieren sehr selbstkritisch ihre Rolle in diesem Wandel. Führungskräfte sehen sich oft selbst als größtes Hindernis für Erfolg. 

Die Studie ist über die Website https://zukunftsstudie.com bestellbar.

Über die/den Autoren/in
Winfried Hagenhoff

Winfried – früher bei Lufthansa und Geschäftsführer bei TNS und WPP’s Kantar -, ist ein erfahrener Senior Executive Advisor. Er berät seit 1989 Top Manager zu innovativen Produkten und Dienstleistungen, kreativ und auf empirischer Basis, immer mit dem Ziel, Daten in Wert zu setzen in neuen Strategien für Marken und beste Kundenerfahrungen. Besonders reizen ihn Tech-getriebene Innovationen in Mobilität (Auto, Tourismus, Transport, Sharing), Kommunikation, Gesundheitswesen, Öffentliche Dienste und Infrastruktur, sowie Produktion.

Neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer bei der Infraquest GmbH unterstützt er seit zwei Jahren Tech-Start-Ups und – pro bono – soziale Institutionen.


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